Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung 2017

10 Jahre Bürgerverein Fasanenhof- Hier leben wir e.V.!

„Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam auf das 10-jährige Bestehen des Bürgerverein-Fasanenhof- hierleben wir e.V. mit einem Glas Sekt …oder Orangensaft anzustoßen, denn schließlich ist noch Fastenzeit!“ Damit schloss der stellvertretende Vorsitzende Olaf Geier am 23. März 2017 um 21 Uhr die Hauptversammlung im Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof. Und die Besuche r- über70 Mitglieder waren erschienen - folgten dieser Einladung zum gemütlichen Teil des Abends sehr gerne. Schließlich hatte man gerade gemeinsam den anstrengenden Pflichtteil des Abends-die jährliche Hauptversammlung, hinter sich gebracht. Der 1. Vorsitzende Günther Joachimsthaler hatte von den zahlreichen Veranstaltungen und Projekten des Bürgervereins im Jahr 2016 berichtet: allen Veranstaltungen gemeinsam war leider der Besucherrückgang. Ella Leitenberger führte dies, speziell für Marktcafé und Sonntagscafé, u.a. auf die Konkurrenz durch die dennoch willkommene Gastronomie auf dem Europaplatz, der Wohncafés und dem neuen AWO–Café zurück. Gleiches gilt für das Erzählcafé trotz abwechslungsreichem (Musik)Programm. Auch das Interesse an Stadtteilführungen ging, nach einer gut besuchten Führung im Mai mit Besuch auf dem Dach des Salute als Höhepunkt des Spaziergangs, im September buchstäblich auf Null zurück. Allerdings hatte es auch unterschiedliche, irreführende Terminankündigungen gegeben, wofür sich Günther Joachimsthaler bei den Betroffenen ausdrücklich entschuldigte. Stadtteilführungen werden 2017 spätestens 2 Wochen vorher im Bürgertreff und im Schaukasten ausgehängt. Leider traf der Besucherschwund auch Veranstaltungen wie das Kabarett im September, „I-Dipflele“, und das Stadtteilfest am 9. und 10. Juli 2016. Einen Kabaretttermin gibt`s für 2017 noch nicht. Wer eine gute Idee hat, ist herzlich eingeladen, sie dem Vorstand mitzuteilen! Das Stadtteilfest wird am 8.und 9. Juli 2017 wieder auf dem Europaplatz stattfinden. Die Planungen sind seit dem Kick–Off- Meeting im Januar 2017 bereits in vollem Gange. Dazu waren alle Helfer/innen und alle Interessierte eingeladen, um möglichst viele Rückmeldungen und Ideen zu sammeln Vieles wird beim Alten bleiben, doch Einiges wird sich auch ändern. Unter anderem wird der beliebte Zirkus Zarafatzi am Sonntag schon zwischen 13 und 14 Uhr auftreten.

Um mehr Besucher bei den kommenden Backhaussonntagen warben auch Eckhard Benner und Beate Weiser, die das Jugendhausteam um Clemens Kullmann regelmäßig unterstützen. Schließlich kann nicht jeder Stadtteil ein frisch renoviertes Backhaus vorweisen, indem man seine eigenen Brote und Kuchen backen- oder die kulinarischen Leckerbissen des Jugendhausteams genießen kann!

Auch beim lebendigen Adventskalender war der Bürgerverein mit Nikolaussamstag und Adventsgrillen dabei und will auch 2017 zu Glühwein, roten Würsten und Lebkuchen einladen. Nicht nur Schul- und Kindergartenkinder sondern auch Jugendliche brachte, bei eisiger Kälte, Matthias Gaebler, in seiner Rolle als imposanter Nikolaus, zum Singen und Gedichte aufsagen. Genauso erfolgreich war die Redaktion der Stadtteilzeitung: die 17. Auflage, die leider erst im Februar erscheinen konnte und wofür sich Matthias Gaebler auch im Namen der gesamten Redaktion entschuldigte, war 44 Seiten stark und brachte dem Bürgerverein Dank der zahlreichen Inserenten die nötigen Einnahmen, die der Verein braucht, um die Projekte und Veranstaltungen mitzufinanzieren. Erika Burchard, die seit 2008 die Inserenten betreute, gab diese im März diese Aufgabe ab und wurde von Günther Joachimsthaler mit einem Blumenstrauß verabschiedet.

Leider waren die Projektgruppen, trotz vieler Sitzungen, Aktionen und Schriftwechsel mit Ämtern und Institutionen nicht so erfolgreich, wie z.B. Agnes Helmle, Sprecherin der Projektgruppe Lärm und Verkehr berichtete. Alle bisherigen Bemühungen, einen effektiveren Lärmschutz für den Fasanenhof zu erreichen, waren bisher erfolglos: das Regierungspräsidium Stuttgart und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg verwiesen auf zu niedrige Lärmpegel und auf einen geplanten Flüsterasphalt für die A8 in 2018, das Regionalparlament erklärte sich für nicht zuständig, das Umweltamt Stuttgart wollte zuerst das Ergebnis einer Lärmstudie, noch in Auftrag gegeben von Heike Mössner, abwarten und auch die zuständigen Bundespolitiker hatten bis März nicht auf die Briefe von Matthias Hotzel, stellvertretendem Sprecher der Projektgruppe, geantwortet. Ähnlich Unerfreuliches berichtete Agnes Helmle über die Fluglärmkommission. Anders als in anderen Großstädten seien Sitzungen und Protokolle der Kommission bisher geheim. Der Fluglärmstammtisch, bestehend aus Aktiven der umliegenden Gemeinden, bemüht sich trotzdem weiter um Einflussnahme. Als einen Teilerfolg für die Projektgruppe Verkehr, kann man dagegen die Mitteilung der Stadt Stuttgart sehen, die Tempo-40- Regelung auf der Fasanenhofstraße beizubehalten, obwohl ursprünglich Tempo 30 gefordert worden war.

Dass das Projekt „Soziale Stadt“, aus dem sowohl der Bürgerverein als auch zahlreiche Projekte und Arbeitskreise hervorgegangen waren, jetzt definitiv beendet ist, gab Olaf Geier bekannt. Im Januar 2017 wurde die Aufhebung der Satzung über das Sanierungsgebiet Möhringen 3 – Fasanenhof auch im Amtsblatt bekannt gegeben. Die Eintragungen wurden aus den Grundbüchern entfernt und die Gremien informiert. Die gute Nachricht ist, dass im Nachhinein keine finanziellen Forderungen an die Eigentümer seitens der Stadtverwaltung gestellt würden, da dies bereits vor dem Start des Projekts von der Stadt ausgeschlossen worden war. Die Tätigkeit von Heike Mössner für den Fasanenhof, die den Bürgerverein und seine Projekte stets unterstützt und begleitet hat, ist damit endgültig beendet.

Eckhard Benner, der als Bürgerredakteur an der Bürgerempfehlung zur Nachverdichtung im Ehrlichweg mitgewirkt hatte, führte in seinem Kurzvortrag den aktuellen Stand des Nachverdichtungsvorhabens aus: Die Stadtverwaltung bereite nach eigener Aussage derzeit auf Grundlage ihres Bauzonenplans ein Wettbewerbsverfahren vor. Dieses Wettbewerbsverfahren diene der Vorbereitung des Bebauungsplans. In diesem Verfahren sollen die drei Bürgerredakteure mit beratender Stimme an den Jurysitzungen teilnehmen. Einen Zeitplan habe die Stadt dafür aber noch nicht vorgelegt. Benner ging auch auf einen Antrag der Grünen-Gemeinderatsfraktion ein. Mit diesem Antrag werde die Stadtverwaltung aufgefordert, die Möglichkeit des Baus von Pflegeeinrichtungen auf den Flächen der Pavillons der Fasanenhofschule und der Wiese im Logauweg zu untersuchen. Dass ein solcher Antrag zur weiteren Nachverdichtung kurz nach Fertigstellung der Bürgerempfehlung eingebracht werde, überrasche sehr und zeige den Umgang mit der Bürgerempfehlung. Es bestehe damit die Gefahr, dass der Fasanenhof Stück für Stück nachverdichtet werde, ohne dass die Anliegen der Fasanenhofer berücksichtigt würden. Benner kam zudem auf seinen Vorschlag für den Bürgerhaushalt zu sprechen. Dieser Vorschlag beinhalte das in der Bürgerempfehlung geforderte umfassende Konzept zur angemessenen Weiterentwicklung. Zudem wies er auf einen weiteren Vorschlag aus dem Bürgerhaushalt hin, statt der alten Schulpavillons auf der bereits versiegelten Fläche hochwertige Wohnungen für junge Familien zu erstellen.

In der anschließenden Diskussion betonte Petra Leitenberger, die Notwendigkeit von Pflegewohngemeinschaften oder Mehrgenerationenhäusern, andere wie Hans Kreiter hoben hervor, dass es schon genug Pflegeprojekte im Fasanenhof gäbe. Das Vorgehen der Stadt im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde von Günther Magura gar als Katastrophe für die Demokratie bezeichnet, denn es ginge hier nicht um Flächen sondern ums Zusammenleben von Menschen. Der Sozialdatenatlas sei überhaupt nicht berücksichtigt worden. Matthias Gaebler gab die Hoffnung noch nicht auf, denn noch stünden die Gebäude nicht. Im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens hätten schließlich die Anwohner die Möglichkeit, Widerspruch zu erheben und Rechtsmittel einzulegen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung konnten sich die Mitglieder davon ein Bild machen, dass ihr Anliegen Baden-Württemberg weit auf großes Interesse stößt. Parallel zur Mitgliederversammlung sendete der SWR einen Beitrag zur Nachverdichtung. Der Fasanenhof kam darin mit einen kurzen Interview mit Günther Joachimsthaler und Eckhard Benner vor. Dieser Beitrag vom 23. März kann in der Mediathek des SWR aufgerufen werden.

Nach der hitzigen Nachverdichtungsdiskussion wurde die Stimmung wieder sachlicher und Norbert Schray erläuterte den Kassenbericht. Das Defizit erklärte er unter anderem mit nötigen größeren Investitionen für zahlreiche Veranstaltungen, die aber, neben viel ehrenamtlichem Einsatz, auch einige Kosten verursachten: wie das Stadtteilfest sowie die Elektrifizierung und Renovierung des Backhauses. Außerdem muss überlegt werden, wie der sinkenden Mitgliederzahl begegnet werden kann, die sich momentan bei ca.300 eingependelt hat. Der Verein ist wegen der hohen Umsätze (Stadtteilfest, Einnahmen Stadtteilzeitung) jetzt umsatzsteuerpflichtig. Der Kassenbericht und der Kassenwart wurden von den Kassenprüfern, Uschi Platz und Guntram König, vollständig und einstimmig entlastet, ebenso der Vorstand und der erweiterte Vorstand von den Mitgliedern. Für das Amt als Wahlvorstand bei den Neuwahlen des Vorstandes, der Beiräte und der Kassenprüfer stellte sich Bezirksvorsteherin Evelyn Weis zur Verfügung. Viel Mühe hatte sie damit nicht, da alle Kandidaten per Akklamation von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt wurden und sich keine Gegenkandidaten gemeldet hatten.

Das vollständige Protokoll der Sitzung sowie die Kassenberichte können von den Mitgliedern gerne eingesehen werden.

Mitgliederversammlung 2016

Am 17.3.2016 fand die Mitgliederversammlung des Bürgervereins Fasanenhof- Hier leben wir statt.

Die  61 anwesenden Mitglieder verabschiedeten sich mit großem Applaus vom scheidenden  Bezirksvorsteher J. Lohmann und G. Joachimsthaler bedankte sich für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

Es wurde bekanntgegeben, dass das Ordnungsamt Stuttgart alle Messergebnisse und Stellungnahmen des Tempo 40 Versuchs ausgewert hat und  die Tempo 40 Regelung auf der Fasanenhofstraße dauerhaft bestehen bleibt.

Ein großes Thema der Mitgliederversammlung war die drohende Nachverdichtung im Quartier Ehrlichweg. Anfang März hatten die Stadtverwaltung und die Baugenossenschaften via Pressemitteilungen angekündigt,die Planungen  bereits im April 2016  fortzusetzen. Außer der Bebauung des ehemaligen Ehrlichwegschulgeländes mit 4 Systembauten für 330 Flüchtlinge sollen 11 weitere Gebäude mit über 100 Wohnungen dort gebaut  werden. Der Vorstand des BV lehnt diese Nachverdichtung weiter ab und gab bekannt, dass die Unterschriftenaktion, die bereits über 500 Unterschriften erbracht hat, weitergeführt wird und riefalle Mitbürger zur Mitabeit auf. Außerdem sind weitere Aktionen mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung des Fasanenhofs geplant.  Details zu den unterschiedlichen Themen und Ankündigungen der Mitgliederversammlung finden Sie auf unserer Homepage stuttgart-fasanenhof.de und in der Maiausgabe der  Stadtteilzeitung Fasanenhof.

Angelika Lehrer

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Mitgliederversammlung 2015

Am 19.3.2015 fand im Kinder und Jugendhaus Fasanenhof die Mitgliederversammlung des Bürgervereins Fasanenhof-hier leben wir statt.

Vor gut gefüllten Stuhlreihen leitete Bezirksvorsteher J. Lohmann routiniert die anstehenden Wahlen, bei denen der bisherige Vorstand G. Joachimsthaler, der stellvertetende Vorstand O.Geier , der Kassenwart N. Schray sowie die Schriftführerin A. Lehrer in ihren jeweiligen Ämtern einstimmig bestätigt wurden.

Die Mitgliederversammlung sprach ebenfalls dem bisherigen erweiterten Vorstand und den Kassenprüfern einstimmig ihr Vertrauen aus. L. Gasser und R. Schwarzmeier, beides langjährige sehr aktive Mitglieder im erweiterten Vorstand, ziehen sich auf eigenen Wunsch aus ihren Ämtern zurück und wurden unter großem Applaus verabschiedet.

Ebenfalls einstimmig wurde der ehemalige Leiter des Kinder und Jugendhauses Fasanenhof T. Pampel zum Ehrenmitglied im Bürgerverein Fasanenhof ernannt. Sein Platz im erweiterten Vorstand wurde vom neuen Leiter des Jugendhauses Fasanenhof, C. Kullmann, übernommen.